Umwelttipps für den eigenen Garten

Umwelttipps für den eigenen Garten

Für die Gartenpflege gibt es wichtige Umwelttipps. Denn für den Gartenfan oder den Landschaftsfan ist der Umweltschutz ein Muss. Eine saubere und intakte Umwelt ist der Wunsch der Hobby- und Profi-Gärtner. Wem die Umwelt am Herzen liegt, der achtet auf diese Tipps. So macht das Gärtnern im eigenen Garten noch viel mehr Spaß.

Von den Akku-Geräten bis zur grünen Unkrautbeseitigung

Zu den Umwelttipps gehören in der Tat auch die Akku-Geräte. Die Astschere, der Rasenmäher, der Bodenhacker, die Motorsäge oder die Astschere sowie der Grasschneider und der Laubbläser sind Geräte, die als Akku-Variante dann keinerlei CO2-Emission erzeugen. Außerdem sind sie sehr leise und beim Kauf sollte der Hobbygärtner darauf achten, dass der Akku und das Gerät eine lange Lebensdauer haben. Laubsauger sollten allerdings grundsätzlich vorsichtig eingesetzt werden, da die kleinen Nutztiere (Spinnen, Frösche, Regenwürmer und Insekten und Igel) sonst auch aufgesaugt werden können. Wer sich für einen Brushless-Motor entscheidet, wählt außerdem einen zu 95 Prozent recyclebaren Motor.

Auch die sogenannte grüne Unfallbeseitigung ist eine Möglichkeit, um die Umwelt im eigenen Garten zu schonen. Wer eine Chemiekeule nützt, schädigt die Umwelt und den Boden. Vielleicht manchmal etwas mühsamer doch sehr klassisch und daher effektiv ist das Unkrautjäten mit der Hand, dem Spargelstecher oder der Gartenkralle. Wer Unkraut mit kochendem Wasser übergießt, schadet ebenfalls der Umwelt nicht. Wer also regelmäßig vorbeugt und jätet, der kann dann die Umwelt schonen und hat trotzdem weniger Unkraut. Ein Unkrautvlies ist eine weitere umweltschonende Variante auf den bepflanzten Flächen. Die Blütenstände sollten auf jeden Fall entfernt werden frühzeitig, bevor sich das Unkraut weiter vermehren kann. Eine Mulchschicht ist ebenfalls eine Option.

Garten Bewässerung

Bewässerung, Schädlingsbekämpfung und mehr

Wenn wir die Hitzerekorde in Deutschland anschauen, dann ist der Klimawandel immer mehr spürbar. Daher ist das regelmäßige Bewässern sehr wichtig. Morgens und abends sollte man gießen, denn dann verdunstet nicht allzu viel Wasser unnütz. Es ist außerdem umweltfreundlicher, sehr intensiv zu gießen und dafür seltener. Die Erde sollte das Wasser gut aufnehmen und der Gießstrahl sollte immer sanft eingestellt sein. Auch die Nutzung von Regenwasser beim Gießen mit einer gut platzierten Regentonne hilft, die Umwelt zu schonen. Außerdem schont das den Geldbeutel. Bei der Pflanzenauswahl kann der Gärtner zudem punkten, wenn er Pflanzen auswählt, die mit der individuellen Bodenbeschaffenheit und Sonneneinstrahlung im Garten gut zurechtkommen und dann gar nicht so viel Wasser benötigen. Die Schädlingsbekämpfung durch Nützlinge ist ein Umwelttipp, den jeder Gärtner im eigenen Garten umsetzen sollte. Es gibt Stauden, Blumen, Obstbäume und Trockenmauern, die die Insekten und Vögel anlocken, die nötig sein für eine optimale Schädlingsbekämpfung dieser Art. auch ein Insektenhotel kann das und ist ein aktiver Beitrag zur natürlichen Schädlingsbekämpfung. So wird ein natürliches Gleichgewicht im eigenen Garten geschaffen. Von Torf sollte man grundsätzlich die Finger lassen, wenn man umweltfreundlich gärtnern möchte. Denn um echten Torf zu gewinnen, werden die Moore ungünstigerweise trockengelegt. Das ist ein großer Umweltschaden. Die Qualität des Gartenbodens wird so verringert. Beim Kauf sollte man daher auf eine torffreie Erde achten und sich einen Komposthaufen zulegen. So kann der Gärtner die Lebensmittel und andere Gartenabfälle, wie beispielsweise das Gras beim Mähen, zu Humus verwandeln. Der Humus wiederum ist perfekt für einen nährstoffreichen Boden. Das ist gut für den Garten und perfekt für die Umwelt und den Geldbeutel.

Auch zum Schneckengift gibt es umweltfreundliche Alternativen. Schneckenkorn ist auch für andere Tiere gefährlich und der Hund und die Katze können davon Vergiftungen bekommen. Da die Schnecken eher in der Nacht aktiv sind, ist ein Tipp, die Blumen morgens zu gießen und in alle Beete Sägemehl oder auch Kalk zu geben. Denn die Schnecken mögen es feucht und eher nass. Auch Kaffeesatz ist gegen Schnecken einsetzbar. Wer noch dazu auf die Herkunft des gekauften Saatgutes achtet, schützt weiter die Umwelt. Gentechnisch oftmals veränderte Pflanzen sind hier nicht ratsam. Diese sind künstlich und nicht umweltfreundlich. Es lohnt sich jedoch, dass man biologisch einwandfreies Saatgut kauft ohne Schadstoffe und ohne Genmanipulation. Biologischer Dünger könnte beispielsweise die Eierschale sein. Wer einen günstigen Pflanzendünger möchte, der sollte den selbst gemachten Dünger aus Eierschalen ausprobieren. Ein sorgsamer und umweltbewusster Gärtner sorgt außerdem dafür, dass die Laubhaufen im Garten im Herbst erhalten bleiben. Denn sie bieten Rückzugsorte für Tiere, die einen Winterschlaf machen. Bienen sollten ebenfalls im eigenen Garten geschützt werden.